Wie schreibt man eigentlich
einen Perry-Rhodan-Roman?

10. Juni 2007 @ 14:42 by Alexander Nofftz

Im vorletzten Programmpunkt berichteten Moderator Stefan Friedrich, Christian Montillion und Uwe Anton davon, wie überhaupt ein Roman entsteht.

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Die Autoren bekommen immer mehrere Exposées gleichzeitig. Die grobe Handlung wird auf der Autorenkonferenz besprochen und Robert macht dann die Feinarbeit. Die Autoren sollten diese Expos dann lesen und dann schauen, ob sie einen Roman haben und wo dieser liegt. Ist das der Einführungsroman für eine Handlungsebene, schließt er sie ab oder liegt er “in der Mitte”? Dementsprechend sollte man planen.

Nun wird die Arbeit konkret. Wie bekomme ich den Anschluss hin? Wie höre ich am besten auf? Aus welcher Sicht erzähle ich, nehme ich etwa Rhodan oder doch den kleinen Raumsoldaten?

Oft gibt es auch mehrere Handlungebenen. Man muss sich Gedanken machen, wie man die Ebenen gewichtet. Uwe geht da sehr strukturiert vor und plant alle Kapitel im Voraus. In 1999 hat er mal 10 verschiedene Handlungsebenen mit 10 verschiedenen Hauptpersonen gehabt. Also hat er damals 10 Kapitel gemacht und jedes mit einer neuen Hauptperson begonnen.

Uwe meinte, dass das seine persönliche Arbeitsweise ist und er für diese Vorarbeit im Prinzip genau so lange wie für’s Schreiben braucht.

Christian kann dies im Prinzip bestätigen, allerdings schreibt er sich nicht eine Planung, sondern schreibt nach dem Lesen des Exposées direkt los, auch die Teile des Romans, die er selbst einbaut, entstehen dann “spontan”. So eine analytische Vorgehensweise wäre nichts für ihn, da er sich sonst zu eingeschränkt fühlen würde.

Uwe bestätigte noch mal, dass er nicht linear schreibt. Er fängt auch gerne mal mit dem letzten Kapitel an, während bei Christian jeder Cliffhanger auch wirklich ein Cliffhanger ist. Er hat von Leo gehört, dass er nicht weiterschreiben kann, solange er ein Kapitel nicht komplett beendet hat, während Uwe das nicht stört — kommt er irgendwo nicht weiter, schreibt er einfach zunächst mal ein anderes Kapitel.

Stefan fragte, ob das Gerücht stimmt, dass Rhodan-Autoren keine Ahnung von Technik haben. Christian bestätigte das. Er liest die Datenblätter nur soweit, wie er das braucht und schreibt es dann im Prinzip ab. Uwe meinte, er würde oftmals im Forum lesen, dass dort Leute schreiben, er würde die Daten von Rainer Castor einfach abschreiben. “Das kann ich ganz energisch verneinen. Ich schreibe nichts ab — ich kopiere Rainers Texte einfach.”

Christian benutzt einen Windows-PC mit Word, da er “mit allem anderen nicht umgehen kann, also ganz normal”. Uwe bestätigte das.

Uwe musste auch die Perrypedia loben, denn “das spart einige Telefonkosten”, da er nicht immer ständig Rainer anrufen muss.

Stefan fragte, ob es wirklich diese inoffizielle Absprache unter den Autoren gibt, niemals vor den Abgabetermin abzugeben, egal wann man fertig ist. Uwe: “Alleine der Gedanke, man könnte vorher fertig werden, ist so etwas von absurd… Aber nein. Es gibt erst Geld, wenn man abgegeben hat, insofern immer so schnell wie möglich abgeben.”

Sowohl Christian als auch Uwe haben Bekannte, die ihre Manuskripte vor der Abgabe schon einmal Korrektur lesen.

Uwe liest seine eigenen Romane nach der Veröffentlichungen noch einmal, denn “es gibt ja keine besseren Romane als die eigenen”. Christian tut das allerdings nicht. Uwe: “Das ist faszinierend. Ich schlage den dann auf und finde direkt auf der ersten Seite einen Fehler.”

Christian liest sich seine eigenen Romane allerdings noch mal durch, falls er später noch mal in derselben Handlungsebene etwas schreibt. Er ist dann selbst fasziniert, was er da von sich gegeben hat. “Man, das habe ich damals geschrieben… das war ich?!”

Die PR-Autoren bekommen ihre lektorierten Texte noch mal zur Absegnungen, sodass sie Kürzungen und Änderungen kontrollieren können. Uwe meinte, das hätte er sonst nirgends erlebt — außer natürlich bei Hardcovern. Alle Änderungen sind in dieser Fassung dann entsprechend markiert.

Es wurde gefragt, warum es nicht mehr “Neben-Hauptpersonen” gibt, sondern nur noch Haupthandlungsträger oder Figuren gibt, die es nur in einem Roman gibt. Uwe erläuterte, dass damals viel weniger Autoren dabei waren, aber so etwas geht heute leider nicht mehr. Falls die Figur in der Handlung bleiben soll, muss sie ins Exposée und dann arbeiten alle damit.

Die Frage, ob und wie Autoren auf Handlungsebenen verteilt werden, beantwortete Christian so, dass es “teils, teils” ist. Klaus N. Frick wüsste im Prinzip, wo die Vorlieben liegen, aber im Prinzip kann jeder auch alles schreiben. Über die Entscheidung, wie viele Romane jeder bekommt, wussten beide nicht Bescheid.

Humor sollte nach Meinung beider Autoren sehr dezent eingesetzt werden, gerade schon dadurch, dass jeder einen anderen Geschmack von Humor hat, so Christian. Er erklärte auch, dass er als Germanist tatsächlich über Witz-Theorie bescheid wisse.

Christians nächster Roman ist 2403, während Uwe “mal wieder den Abschluss machen darf”, also 2398 und 2399. Danach hält er sich aber zurück, weil er dann am nächsten Heyne-Zyklus Ara-Toxin arbeitet.

Christian hat für seinen schnellsten (Atlan-)Roman vier Tage gebraucht, im Durchschnitt 10, 11 Tage, sein Negativrekord liegt bei 4 Wochen. Uwe braucht mindestens 14 Tage, Negativrekorde hat er eigentlich nicht, da er durch seine Methode, die Expos erst für sich zu entschlüsseln, danach immer sofort loslegen kann

  1. Jonas Hoffmann sagt:

    AFAIR ist der nächste Roman von CM die 2402. Es wird ein Doppelroman.

Ein silbernes Jubiläum —
die Entstehung der Silberbände

10. Juni 2007 @ 14:07 by Alexander Nofftz

Hubert Haensel berichtete aus seiner Arbeit an den Silberbänden und von dem großen Jubiläum in Form des hundersten Bandes, das im Herbst ansteht.

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“Angesichts der Tatsache, dass es schon Sonntag Nachmittag ist”, begann Hubert, “machen wir mal den kürzesten Programmpunkt bezüglich des 100. Bandes: Ich habe nicht einmal angefangen.”

Danach las er ein Zitat aus einem Band vor: “Er trat an den Schrank und holte einen Aktenordner heraus.” und wollte danach wissen, wo denn dieser Schrank steht. Die richtige Antwort lautete übrigens nicht “in der Milchstraße”, sondern “in einem Raumschiff”.

Er meinte, das wäre schon eines der “Jules-Verne-Probleme”, denn wer würde sich heute im Computerzeitalter einen archaischen Ordner an einem Raumschiff vorstellen?

Es gibt bei den SB-Lesern zwei Fraktionen. Die eine möchte möglichst alle Hefte drin haben, während die andere “die Handlung möglichst schnell” zur Erstauflage aufschließen möchte. Beide halten sich ziemlich die Waage, wodurch Hubert zum Schluss gekommen ist, mehr Hefte als früher in jeden Band zu nehmen, aber keine mehr wegzulassen. Bestes Negativbeispiel wären die Plophos-Hefte, die ja mittlerweile woanders erschienen sind, nachdem man sie damals weggelassen hatte.

Ein Bearbeiter muss die Serie gut kennen, denn man könnte ja etwas rausschneiden, was 1000 Hefte später oder so noch wichtig wird. Allerdings geht’s ja jeden so, dass man Details vergisst. Für Hubert ist der Zeitraffer ein gutes Hilfsmittel, ebenso die Jahrmillionenchronik.

Hubert übernahm die Bücher mit 81 von Horst Hoffmann und hat seitdem auch alle Hefte aufgenommen, wenn auch teilweise stark gekürzt. Es macht halt einen Unterschied, ob man die Hefte in Ruhe, oder in Form eines Buches “in einem Stück” liest. Beim Wechsel der Handlungsebenen sind immer Handlungsrückblicke drin. In einem Buch macht so etwas natürlich keinen Sinn, denn “man muss ja nicht auf Seite 50 lesen, was auf Seite 10 passiert ist”. So etwas kann man dann problemlos kürzen, ohne dass es jemand merkt.

Ebenso gibt es Logikbrüche, die Hubert behutsam korrigieren muss. Er ist da für jede Lesermeinung dankbar, in der er im Voraus auf solche Probleme hingewiesen wird. Raumschiffe mit Lochkarten-Lesern, Drehreglern oder Interkom-Sprechstellen sind heute nostalgisch und Hubert ist der Meinung, dass man so etwas auch umgehen kann. “Wir haben ja heute in den Heften die Armband-Sprechgeräte, warum soll es so etwas früher nicht auch gegeben haben?”

Es erscheinen vier Silberbände im Jahr und ca. 12 bis 13 Bände pro Zyklus, d.h. der Bearbeiter sollte vorher schon wissen, welche Hefte für welche Bücher vorgesehen sind. Daher muss man schon für Jahre im Voraus planen, damit nicht etwa für den letzten Band eines Zyklus nur noch zwei Hefte übrig sind und auch nicht vier oder fünf verschiedene Handlungsstränge in dasselbe Buch kommen.

Vor der Bearbeitung muss man natürlich den Zyklus vorher gelesen haben. Hubert schafft da nur 3 Hefte am Tag, da er die Hefte konzentriert lesen muss. Insofern ist die Vorarbeit bereits gut einen Monat lang. Danach überlegt er sich, wie man die Hefte am besten hintereinander legen kann, denn die Reihenfolge in der Heftserie macht in Büchern nicht immer sind.

Hubert hat Respekt davor, wie damals gearbeitet worden ist. Früher wurden die Romane mit Schreibmaschine und vier Durchschlägen geschrieben. Fehler wurden dadurch korrigiert, dass man die Seite dann neu geschrieben hat. Lektoriert wurde mit roten Füller. Irgendwann waren die Manuskriptseiten so unübersichtlich, dass auch der Setzer nicht mehr alles sehen konnte. Insofern sind damals natürlich Fehler reingeraten. Von daher ist er sich bewusst, wie viel Schweiß an jedem Satz hängt und Hubert versucht, so wenig wie möglich in Formulierungen einzugreifen.

In einem Buch sind nominell sechs Hefte enthalten, aber er hat es schon auf 11 geschafft. Teilweise, weil er aufgrund von Lesermeinungen ungeliebte Passagen stark gekürzt hat, “aber natürlich wird nicht ein Heft auf eine halbe Seite gekürzt”. Die durchschnittliche Autorenverteilung bleibt in etwa gleich, da zwar gekürzt wird, aber dafür mehr Hefte reinkommen. Hubert bemüht sich, die Bände sehr abwechslungsreich zu gestalten.

Es wurde gefragt, ob es zusätzliche redaktionelle Beiträge wie etwa eine Zusammenfassung der ersten 99 Bände in den 100. Band kommen würden. Hubert wusste es leider nicht, aber laut seinem Wissen kommt “irgendwas rein”.

Die Frage, ob er irgendwann mal seine eigenen Romane kürzen muss, beantwortete er damit, dass er zwar damit kein Problem hätte, aber wohl kaum damit rechnet, das so lange noch zu machen.

Hubert hat, obwohl er alle Bände zuhause hat, nichts dagegen, falls die Gestaltung ab 100 dezent geändert wird, “aber bitte nicht am Buchrücken!” Die Meinungen gehen da sehr weit auseinander, aber er glaubt, dass es erst einmal so weitergeht, wie es ist.

Er sammelt auch Stilblüten aus den alten Romanen, etwa: “Um 15 Uhr, also zwei Stunden nach Mittag, verschwand der Orterreflex vom Schirm.” oder “Der Raum war leer, nur einige Geräte standen da drin; sie waren abgeschaltet.” oder “Atlan sah den neben sich stehenden Raumfahrer an.” oder “Ein Teil des Gebäudes hatte die Explosion schadlos überlebt.”

Tu felix Austria scribe — oder:
Ist die Verösterreichung des Perryversums noch aufzuhalten?

10. Juni 2007 @ 13:32 by Alexander Nofftz

Frisch gestärkt ging’s nach der Mittagspause direkt zu einem Programmpunkt, bei dem sich Moderator Stefan Friedrich, Uschi Zietsch (Susan Schwartz), Michael Marcus Thurner, Roman Schleifer, Leo Lukas, Ernst Vlcek und Reinhard Habeck des “Problems” von immer mehr österreichischen Autoren in der Perry-Rhodan-Serie annahmen.

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Stefan wies noch mal ausdrücklich darauf hin, dass dies ein toternster Programmpunkt ist, um das direkt wieder zu relativieren. Er wies auf die “Sentenza Austriaca”, der 1999 gegründeten Geheimgesellschaft zur schleichenden Verösterreichung des Perryversums, hin, bei der Ernst Vlcek Vorsitzender w.W. (wider Willen) ist und Uschi wegen “besonderer Verdienste” aufgenomme wurde.

Neustes Mitglied ist Reinhard, der direkt berichten durfte. Da er aber das Aufnahmeritual auch nicht kannte, gab er an Michael Marcus weiter. Dieser erklärte, dass so etwas 10 Jahre dauert, bis Ernst die Vollmitgliedschaft absegnen kann, auf jeden Fall kommt aber gegenseitiges Anpinkeln drin vor. Leo ergänzte, dass es da mehrere Stufe gibt: “Über das Fleisch hinaus, über die Kartoffeln hinaus und über den Wein hinaus”.

Da Michael Marcus nie Alkohol getrunken hat, hat er demzufolge die Stufe 3 übersprungen und ist jetzt direkt bei Stufe 6. “Wir entwickeln das immer weiter.”

Reinhards Frage, ob man austreten kann, musste MMT ausdrücklich vereinen.

Ernst erwähnte, dass man natürlich die Sprache lernen muss. “Das ist Stufe 7!”, schoss Leo dazwischen.

“Wie machst du das, Uschi?”, fragte Stefan. “Ach, ab den 7. Bier hab ich mit der Sprache keine Probleme mehr.”

Die Loge begrüßt es aber ausdrücklich, dass Uschi Mitglied ist. “Das beweist, dass sich die Bayern endlich ihrer wahren Nationalität bewusst sind.”

Die Tatsache, dass die EM in Österreich stattfindet, führt zu der Frage, warum noch kein Österreicher einen Fußballroman geschrieben hat. Laut einhelliger Meinung ist dafür aber MMT am besten geeignet.

Eine Zwischenfrage vom Kölner Achim Mehnert wurde abgeschmettert, denn “wir reden hier nicht über Zweitliga-Fußball”.

Hermann Ritters Vater war übrigends Mitglied im Club der Sturm-Graz-Freunde. “Das beweist, dass der Mann Geschmack hat”, so Leo.

Roman brachte das Thema wieder auf Rhodan zurück. Leo berichtete, dass PR-Autoren grundsätzlich nicht in Geld, sondern Naturalien bezahlt werden. “Ich habe sehr viele Pussybären.”

“VPM bringt ja auch viele Zeitschriften für Frauen, aber auch mit Frauen. Unter welchen Pseudonymen schreibt ihr noch für VPM.” — “…”

Es wurde erwähnt, dass Michael Marcus in einem Maddrax-Roman den Süden Wiens vernichtet hat, weil dort ein von ihm ungeliebter Verein (Rapid Wien) beheimatet ist. “Da ist ein Krater und drumherum sind dann die ganzen FPÖ-Wähler angesiedelt”, so er.

Aus dem Publikum wurde erwähnt, dass ein österreichischer Fußball-Verein mal im UEFA-Cup gegen Werder Bremen gewonnen hat. Leo: “Was war das? U12? U14?”

Reinhard verplapperte sich, dass sie in Wirklichkeit alle Außerirdische ist. Leo: “In Wirklichkeit haben wir alle sieben Apostrophe im Namen.”

Werden die Hörbücher auch auf Österreichisch aufgesprochen? — Ja, aber in einem speziellen Dialekt, der “hochdeutsch” genannt wird.

Bevor sie PR-Autoren wurden, wollten MMT und LL bereits einen Roman veraustriasieren. Die Arkoniden wären dann die Piefkes, also die Deutschen, und die Terraner die Österreicher, also die guten.

Außerdem erklärten sie einen speziellen österreichischen Laut, in dem sich die Zunge spiralförmig aufrollt.

Die Frage Marc A. Herrens, ob denn auch Schweizer mitmachen dürfen, sagte Leo: “Sicherlich, müssen uns dann nur ein Ritual zur Beschleunigung des Schweizers ausdenken…” Michael Marcus: “Vergiss nicht, dass die Schweiz nur die Schweiz ist, weil wir Habsburger abgezogen sind…”

Leo beschwerte sich über die beiden WM-Maskottchen. “Also, was da schon an Geschmacksverirrung gelaufen ist…”

Stefan fragte Leo enttäuscht, dass er das Pferd vermisst hat. “Naja, das wäre doch zu gefährlich geworden. Aber Michael kann was dazu erzählen. Er ist ja Western-Reiter.” — “Ja, habe früher auf einer Ranch gearbeitet, aber nie auf einem Pferd gesessen. Also ging’s mir damals wie heute bei PR — hab keine Ahnung, wovon ich schreibe…”

Der Beitrag endete mit einem “mission statement”:

Ernst: “Ich war ja der erste österreichische Autor im Team. Es war eine Sauarbeit, dahin zu kommen, wo wir jetzt sind.”

Reinhard: “Ich bin mit dem Report verbandelt. Der Rüsselmops wird ausgebaut, bald gibt es dann den Rüsselmops-Report. Er ist übrigens Burgenländer.”

Leo: “Allein die Tatsache, dass Leute wie Roman Schleifer bei einem Garching-Con auf der Bühne sitzen dürfen…”

Michael: “Das Lektorat streicht ja alles Österreichische raus. Statt Sessel muss ich etwa Stuhl schreiben… Ich meine, Stuhl ist für mich etwas völlig anderes….”

  1. Stefan Friedrich sagt:

    “Das Pferd” ist übrigens ein elementarer Bestandteil von Leos aktuellem Kabarett-Programm. ;)

Abschied aus Garching …

10. Juni 2007 @ 13:25 by Ralf König

Wir sind am Ende des Garching-Con 2007 angekommen. Es gibt zwar noch Programm bis gegen 15:00 Uhr, aber aus persönlichen Gründen werde ich schon vorher abreisen müssen. Ich möchte mich deswegen gerne verabschieden, zumindest aus Garching, und bei allen Lesern bedanken, die uns die letzten Stunden und Tage die Treue gehalten haben. Es hat Spaß gemacht, hier einen Eindruck zu vermitteln und hoffentlich hat es auch Spaß gemacht, darüber zu lesen.

Bis irgendwann mal, hoffentlich auch bis zum Garching-Con im Jahre 2009 :-)

Inspirationen der Mittagspause

10. Juni 2007 @ 12:53 by Alexander Nofftz

Hier einige Inspirationen der Mittagspause:

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von links: Marc A. Herren, jemand, dessen Name mir gerade entfallen ist (sorry), Jonas Hoffmann und Bernd Gemm

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der Mann mit dem Cappy ist Leo Lukas beim Geben eines Interviews, ganz rechts ist Michael Marcus Thurner zu sehen

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unmittelbar vor der Säule sitzt Sven Papenbrock

Gerade wurde ein Trailer von “SunQuest”, der neuen Fantasy-Serie aus Uschi Zietschs Fabylon-Verlag gezeigt. Gleich geht’s mit dem Programm weiter …

  1. Jonas Hoffmann sagt:

    Der Name dem Alex entfallen ist lautet Duke alias Pedras alias Bykstükg alias Dominic alias “Der duale Liebhaber” ;)

Kleines persönliches Fazit

10. Juni 2007 @ 12:28 by Ralf König

Etwas ruhiger wird es im Augenblick, man merkt, daß einige doch den Heimweg schon angetreten haben. Die Autogrammstunde läuft noch und auch die Mittagspause schaut schon um die Ecke.

Garching im Jahre 2007, zum siebten Con dieses Namens. Es war schön, wie immer, auch wenn man als Betroffener das doch jedes Jahr irgendwie anders bewertet. Ich kann mich noch gut an 2001 und 2003 erinnern, meine ersten beiden Garching-Cons. Ich war zwar schon auf anderen Cons gewesen, aber als PROC-Neumitglied war es doch was anderes und die Begeisterung war entsprechend.

Das hat sich natürlich heute schon etwas geändert. Immer noch ist der Con ein Ereignis, aber auf andere Art. Man kennt viel mehr Leute, von anderen Cons, aus dem Internet, lernt zwar immer noch mehr kennen, aber trotzdem ist das Verhältnis und persönliche Verhalten etwas gewandelt. Ich möchte nicht von Routine sprechen, das wird ein Con nie. Aber gewisse Rituale wiederholen sich doch und tragen zum Genuß bei.

Insbesondere die Möglichkeit der persönliche Begegnung, die Nähe zur Stadt Garching, den schönen Vorplatz, an dem man bei einem kühlen Weißbier in der Sonne brutzeln kann, schaffen die für den Con charakeristische Atmosphäre. Wer schon mal da war, weiß sicher, wovon ich spreche.

Dazu kommt ein reichhaltiges Programm mit vielen Höhepunkten, die den Con immer wieder zu einem Erlebnis werden lassen.

Routine? Nein. Aber man kann ihn in der vierten Wiederholung viel intensiver genießen. Und ich freue mich schon auf ein Wiedersehen mit allen anderen, spätestens 2008, wenn in Köln wieder der Colonia Con stattfinden wird.

Fotos der Signierrunde

10. Juni 2007 @ 12:21 by Alexander Nofftz

So, habe mich erfolgreich durch die Schlange gearbeitet:

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Hier die Fotos der Signierrunde:

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Jetzt ist Mittagspause, bevor es dann mit “Tu felix Austria scribe — oder ist die schleichende Verösterreicherung des Perryversums noch aufzuhalten?” weitergeht. Guten Appetit!

Die Titelbilder des aktuellen Zyklus …

10. Juni 2007 @ 12:19 by Ralf König

… in einer hochinteressanten Präsentation aufbereitet liefen übrigens auch noch vor der Versteigerung. Wirklich schön gemacht und hochinteressant, denn es gibt nicht nur alle, die schon erschienen sind, sondern auch die noch fehlenden …

Hier kann man wirklich sagen, wer nicht da war, hat was verpasst. Die Titelbilder sind zum Teil recht Aussagekräftig (Stichwort rote Pyramiden …). Insofern kann einer, der in der Handlung recht aktuell ist, da sicher was mit anfangen … :-)

Auch von mir Grüße …

10. Juni 2007 @ 12:16 by Ralf König

… nur falls einer meint, ich wäre nicht mehr hier :-). Zwar nicht mehr lange, aber noch.

Der gestrige Abend war klasse, auch wenn ich den Höhepunkt mit Leo und Herrmann irgendwie verpasst habe. Naja, es wird ja hoffentlich ein Con-Video geben. Hört sich komisch an, wenn einer, der da war, auf ein Video hofft :-).

Aber das Programm ist auch sehr reichhaltig. Man kann nicht alles mitkriegen, z.B. auch nicht die vielen Lesungen im Franz-Marc-Zimmer, zu denen kaum etwas gepostet wurde. Autoren plaudern aus dem Nähkästchen, stellen sich und ihre Arbeit vor. Eigentlich interessant, aber man muß halt eine Auswahl treffen.

Heute morgen kam ich etwas später, wie ich zu meiner Schande gestehen muß. Aber wenn man die anderen gähnenden Besucher so sieht, dann merkt man, daß wohl viele unter dem recht langen inoffiziellen Nachtprogramm gelitten haben. Naja, ist ja auch gut so. Langweilig war es jedenfalls nicht. Und als es endlich mal kühler wurde, war es auch deutlich angenehmer im schönen Garching.

Tja, und jetzt sitze ich am PROC-Stand, der Nils hat sich schon verabschiedet, um seinen Flug zu kriegen, und ich laufe langsam erst warm. Alex hat euch ja schon auf dem Laufenden gehalten, auch ich versuche noch ein paar Postings abzusetzen, bevor ich mich dann auch auf den Weg machen muß.

Insgesamt bleibt festzuhalten, ein typischer Sonntag. Schön, aber irgendwie doch “The day after”. Und natürlich auch der letzte Tag.

Geht wieder schnell in Garching. Irgendwie scheint es einen Zeitbeschleuniger hier zu geben. Und die Hyperimpedanz muß auch zugeschlagen haben, wenn man die Geschwindigkeit des Wifi zugrunde legt. DSL ist das nicht … Naja, macht ja nix. Spätestens in Köln 2008 sehen wir uns wieder … :-)

Versteigerungs-Nachtrag und Autogrammstunde

10. Juni 2007 @ 12:02 by Alexander Nofftz

Bei einer Blitzversteigerung erlangte Marc A. Herren für 115 Euro eine Rolle in einem der nächsten PR-Romane von Leo Lukas und wir fragen uns, ist die Verschweizerung der Serie noch aufzuhalten?

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Derzeit läuft gerade die Signierstunde. Werde mich dann auch mal einreihen …